SITZUNG TERMIN SCHWERPUNKT
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18.06.2020
Gründung der Arbeitsgemeinschaft

 

Arbeitsgemeinschaft Industrial Engineering

Industrial Engineering als Motor der Wertschöpfung – Systematische Gestaltung, Planung und Optimierung der Strukturen und Abläufe in der Produktion mit innovativen Instrumenten!

Status Die Arbeitsgemeinschaft wird am 18.06.2020 gegründet
Veranstaltungsort Mannheim
Inhalt Aktuell treffen in zahlreichen Unternehmen immer komplexere Produkte und Projekte, steigende Kundenanforderungen und der Bedarf an eine wandlungsfähige Produktion auf eine interne Organisation mit unzureichender Kompetenz oder Kapazität im Bereich Industrial Engineering. Die dadurch entstehenden Defizite im nachhaltigen Produktivitätsmanagement können die Wettbewerbsposition des Unternehmens existentiell bedrohen. Dagegen sorgt ein optimal auf das Unternehmen ausgerichtetes Industrial Engineering für die notwendigen Strukturen und Systematik zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung. Wie dies in konkreten Fällen gelingen kann, ist das übergeordnete Ziel der neuen Arbeitsgemeinschaft.

Mögliche Themen, die u.a. behandelt werden:

Zurzeit wird das Industrial Engineering so stark wie noch nie um neue Anwendungen, Tools und Methoden bereichert. Diese bringen allerdings auch neue Anforderungen und Herausforderungen für das moderne Industrial Engineering mit sich. Beispielsweise liegen durch die Digitalisierung immer mehr Informationen zu Anlagen, Maschinen oder Prozessen digital vor. Diese Daten existieren zwar zu großen Teilen schon heute in vielen Unternehmen, werden aber kaum verwendet, da sich Mitarbeiter entweder nicht über deren Existenz bewusst sind oder keine ausreichende Kenntnisse darüber besitzen, wie sich diese Informationen in Kombination mit innovativen Instrumenten zur systematischen Gestaltung, Planung und Optimierung der Strukturen und Abläufe in der Produktion nutzen lassen. Ein Industrial Engineer, der sich als Motor der Wertschöpfung versteht, braucht dahingehend dringend das entsprechende Know-how.

 

Aktuelle Fragen des Industrial Engineers:

  • Wie lässt sich ein komplettes Produktionssystem im Einklang mit den Unternehmenszielen zukunftsfähig konzipieren und auslegen?
  • Mit welchen Methoden lässt sich eine atmende Fabrik bzw. ein flexibles Layout mit schlanken Materialflüssen erreichen?
  • Welche Schritte sollten automatisiert oder an einen Dienstleister vergeben werden und wie wird die optimale Leistungstiefe erreicht?
  • Wie kann Flexibilität in taktgebundenen Bereichen geschaffen werden?
  • Wodurch kann eine zuverlässige und wirtschaftliche Materialbereitstellung (auch von externen Lieferanten) sichergestellt werden?
  • Was zeichnet in Anbetracht volatiler Märkte eine moderne Kapazitätsplanung und Leistungsabstimmung aus?
  • Wie können Arbeitsplätze sowie Arbeitsabläufe möglichst ergonomisch gestaltet werden?
  • Was ist beim Aufbau eines durchgängigen Arbeitsdatenmanagements und dessen Zusammenspiel mit leistungsfähigen Planungswerkzeugen zu beachten?
  • Mit welchen Kennzahlen wird die Leistung bzw. deren Verbesserung von der Führungsebene bis zum Shopfloor einheitlich gemessen?
  • Wie ist das Industrial Engineering organisatorisch am besten im Unternehmen zu verankern und wie sollte die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen laufen?
  • Inwiefern und inwieweit sind innovative Ansätze wie Simulation, Virtual Reality, Künstliche Intelligenz oder Industrie 4.0 zu integrieren?

 

Die Themen der einzelnen Arbeitssitzungen legen Sie mit den Kollegen aus den anderen teilnehmenden Firmen in der Gründungssitzung fest!

Download Programm AG 2078 Industrial Engineering

Die Arbeitsgemeinschaft wird fachlich von Herrn Prof. Dr.-Ing Jürgen Wunderlich geleitet. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wunderlich lehrt und forscht seit Oktober 2010 an der Hochschule Landshut. Dort entwickelt er v.a. Methoden zur wertschöpfungsorientierten Optimierung betrieblicher Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik. Insgesamt beschäftigt er sich seit mehr als zwanzig Jahren intensiv mit modernen Ansätzen zur Optimierung von Produktionssystemen und -prozessen nach technischen, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Er promovierte im Bereich Fertigungsorganisation, ist Partner im EU-Exzellenznetzwerk „Innovative Produktionsmethoden“ und kennt sowohl die Anforderungen des Top-Managements als auch des Shopfloors in unterschiedlichen Branchen. Als interdisziplinärer Prozessoptimierer führt er laufend Projekte in der Fertigungs- und Prozessindustrie durch und verfügt über Operations-Erfahrung bei einer international führenden Top-Management-Beratung (bekannt durch „Fabrik des Jahres“ – Deutschlands ältestem und härtesten Benchmark-Wettbewerb). Für seine Arbeit wurde er bereits im Jahr 2003 mit dem Ludwig-Erhard-Preis ausgezeichnet.

 

Preis Teilnahme konstituierende Sitzung: € 80,– zzgl. MwSt. // Teilnahme AG: € 1.880,– /Jahr zzgl. MwSt. // 50% Rabatt auf jeden weiteren Teilnehmer aus demselben Unternehmen mit gleichem Standort
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Ihre Anfrage an info@awf.de
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