SITZUNGTERMINSCHWERPUNKT
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18.09.2026
Gründung der Arbeitsgemeinschaft
ArbeitsgemeinschaftZeit- und Arbeitswirtschaft
✓ Strategische Verankerung in modernen Organisationen
✓ Grundlage transparenter, zukunftsorientierter Prozesse
✓ Produktivitätsmanagement gezielt und wirksam gestalten
✓ Stabilität durch systematisches Kompetenz- und Wissensmanagement
StatusDie Arbeitsgemeinschaft AG 2251 Zeit- und Arbeitswirtschaft wird am 18.09.2026 gegründet.
VeranstaltungsortDie Gründungssitzung findet digital statt (08.30 – 12.30 Uhr).
Die Arbeitssitzungen finden deutschlandweit bei den teilnehmenden Unternehmen vor Ort statt (i.d.R. 4 x jährlich).
InhaltHerausforderung | Zeitwirtschaft zwischen Megatrends und Produktivitätsdruck
Die deutsche Industrie sieht sich durch Megatrends wie die digitale Transformation, Dekarbonisierung und demografischen Wandel neuen Herausforderungen gegenüber. Dadurch verändert sich die Rolle der Arbeits- und Zeitwirtschaft kontinuierlich. Unternehmen müssen diesen Wandel aktiv gestalten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Gleichzeitig sehen sich Betriebe mit stagnierenden Produktivitätsentwicklungen konfrontiert. In diesem Spannungsfeld gewinnt die Arbeits- und Zeitwirtschaft entscheidend an Bedeutung: Sie schafft die Basis, um Produktivität zu steigern, Ressourcen wirksam einzusetzen und die Zukunftsfähigkeit der Industrie zu stärken.Fragestellungen bei der Gestaltung einer modernen Zeit- und Arbeitswirtschaft

  • Wie sieht das Management der Arbeitsproduktivität in Zukunft aus?
  • Wie können Arbeitssysteme auf Basis innovativer Ansätze wie Matrix-Produktion zeitwirtschaftlich abgebildet und gesteuert werden?
  • Wie kann Simultaneous Engineering mithilfe zeitwirtschaftlicher Daten so gestaltet werden, dass es messbare Vorteile in Prozess- und Produktionsplanung liefert?
  • Welchen Beitrag leisten Zeit- und Arbeitswirtschaft, um ergonomische und gesundheitsgerechte Arbeitsplätze auch künftig sicherzustellen?
  • Welche Standards benötigen Unternehmen, um die Zeitwirtschaft vor dem Hintergrund der Megatrends zukunftsfähig aufzustellen?
  • Wie wird Zeit- und Arbeitswirtschaft in Zeiten von mobilem Arbeiten, hybriden sowie agilen Teams wirksam organisiert?
  • Wie kann das Wissen der Zeit- und Arbeitswirtschaft generationsübergreifend gesichert und systematisch weiterentwickelt werden?
  • Wie entwickeln sich die Schnittstellen der Zeitwirtschaft wie dem HR, IT, Controlling oder operativem Produktionsmanagement?
  • Welche neuen Methoden, wie Simulationstechniken oder kamerabasierte Analysen, werden die Zeit- und Arbeitswirtschaft künftig unterstützen, und welche Kompetenzen benötigen Mitarbeitende, um sie effizient und sicher anzuwenden?
  • Welche Methoden und Standards braucht die Zeit- und Arbeitswirtschaft, um digitale Systeme mit einer belastbaren Datenbasis zu versorgen?
  • Wie verändert sich Zeit- und Arbeitswirtschaft vor dem Hintergrund gesetzlicher Anforderungen und betrieblicher Mitbestimmung?
  • Wie lassen sich Zeit- und Arbeitswirtschaft mit Zielen der CO₂-Reduktion verbinden?

Inhalt | Mögliche Themen
Der Wandel der Industrie schreitet voran, sodass heutige und zukünftige Herausforderungen eine klare Antwort verlangen. Eine gezielte Investition in die Zeit- und Arbeitswirtschaft zahlt sich dabei mehr denn je aus. Etablierte Methoden wie MTM und REFA sowie die Erschließung neuer Kompetenzen zur ganzheitlichen End-to-End Betrachtung von Prozessen schaffen die Grundlage nachhaltiger Produktivität, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit. Die Prozessgestaltung rückt dabei in ein neues Licht: Ihre thematische Vielfalt spiegelt sich in den Inhalten der AWF-Arbeitsgemeinschaft praxisnah, lösungsorientiert und ausgerichtet an den realen Herausforderungen der Mitgliedsunternehmen wider. Der strukturierte Erfahrungsaustausch mit Experten aus der Praxis liefert skalierbare Ansätze, dies es ermöglichen, konkrete Mehrwerte für das eigene Unternehmen zu erschließen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmen die Themenschwerpunkte eigenständig, präsentieren ihre Lösungsansätze auf Basis bewährter Methoden der Zeit- und Arbeitswirtschaft, erhalten Einblicke in die Herangehensweisen anderer Unternehmen und entwickeln diese im kollegialen Austausch gemeinsam weiter. Die Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaften werden für und mit den Teilnehmern dokumentiert, um eine einfache und praxisnahe Weiterverwendung im eigenen Unternehmen zu ermöglichen.

AG 2251 Zeit- und Arbeitswirtschaft
Die Arbeitsgemeinschaft wird fachlich von Herrn Frank Pöschel und Herrn Felix Hohmann geleitet.
Frank Pöschel war langjährig Geschäftsführer der dmc-ortim GmbH in Kiel. Die dmc-ortim stellt Systeme für die Datenermittlung im Bereich Zeitwirtschaft her (Hard- und Software). Gleichzeitig betreut sie auch durch Dienstleistungsprojekte den Aufbau und die Pflege von Zeitdaten in der gesamten Industrie. Frank Pöschel war über mehr als 20 Jahre in verantwortlichen Positionen im REFA-Verband tätig und hat an diversen Entwicklungsthemen der Zeitwirtschaft mitgewirkt. Als beratender Ingenieur hat er in der Vergangenheit zahlreiche Projekte der Zeitwirtschaft selbst aktiv begleitet. In jüngster Vergangenheit war er auch an geförderten Forschungsprojekten zu modernem Werkzeugeinsatz in der Zeitwirtschaft (Simulation) beteiligt. Frank Pöschel ist ein gefragter Experte rund um das Thema Zeitwirtschaft.

Felix Hohmann absolvierte sein Studium zum Wirtschaftsingenieur und anschließend zum Master of Business Administration. Seit 2011 ist er im Umfeld der Lean Production tätig mit Schwerpunkt der Betreuung und Weiterentwicklung des Produktionssystems und der Einführung des Shopfloor Managements. Darüber hinaus entwickelte er Trainingsprogramme für Mitarbeitende vom Shopfloor bis hin zum Management und führte diese international durch. Dazu gehörte auch die Lernfabrik 4.0, in der die Teams für die Fabrik des Jahres 2025 in Haiger die Grundlagen für das Arbeiten in einer smarten Fabrik erlernten. Seit 2018 ist er als zertifizierter REFA-Arbeitsorganisator, MTM-Instruktor und Lean Kata Coach mit der Reorganisation der weltweiten Zeitwirtschaft sowie dem Aufbau eines neuen Produktivitätsmanagementsystems betraut. Seit 2020 verantwortet er dies in Leitungsfunktion im Industrial Engineering als Head of Time Management & Cost Engineering bei der Rittal GmbH Co. KG.

Ralf Jaehnke von der MTM ASSOCIATION e.V. unterstützt die Arbeitsgemeinschaft – abhängig vom jeweiligen Sitzungsthema – mit seiner fachlichen Expertise. Er ist Geschäftsfeldleiter Beratung und Experte für das MTM‑basierte Produktivitätsmanagement.

Der Maschinenbauer und Wirtschaftsingenieur war in Anlagenentwicklung und Produktionsleitung tätig. Diese praxisnahe Erfahrung verbindet er mit seiner heutigen Beratungstätigkeit und bringt damit sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Perspektiven in die Zusammenarbeit ein. Die MTM ASSOCIATION e.V. bietet die Lösungen, mit denen Arbeit PRODUKTIV & GESUND gestaltet wird: Ausbildung, Coaching/Beratung und Software – Alles aus einer Hand!

Dr. Andreas Dikow ist diplomierter Maschinenbauingenieur und promovierter Betriebswirt mit Schwerpunkt Produktionswirtschaft und Produktivitätsmanagement. Nach Tätigkeiten als Bereichsleiter Arbeitswirtschaft im Ingenieurzentrum Schiffbau und daran anschließender langjähriger Beratertätigkeit u.a. für REFA und MTM war Dr. Dikow 16 Jahre als Standortleiter bei Webasto in Neubrandenburg und als Vice President Operations Webasto Thermosysteme in global verantwortlicher Position tätig. Auch während der Tätigkeit bei Webasto hat Dr. Dikow im Ehrenamt zahlreiche Funktionen bei REFA auf Landes- und Bundesebene übernommen. Dr. Dikow wurde 2025 zum Vorstand des REFA Fachverband berufen und leitet in dieser Funktion auch das REFA-Institut, das für die Weiterentwicklung der REFA-Methoden und der REFA-Lehre verantwortlich ist. Herr Dr. Dikow oder ein REFA-Vertreter wir je nach Sitzungsthema die Arbeitsgemeinschaft unterstützen. REFA – aus der Praxis für die Praxis!

PreisTeilnahme konstituierende Sitzung: kostenfrei bei Online-Sitzungen
Teilnahme AG: EUR 2.180,- pro Jahr zzgl. MwSt
(50% Rabatt auf jeden weiteren Teilnehmenden aus demselben Unternehmen des gleichen Standorts.)
Für Ihre Anfrage zur Arbeitsgemeinschaft an die AWF senden Sie uns einfach eine kurze Mail. Wir melden uns gerne bei Ihnen, um Ihre Fragen zu klären.
Ihre Anfrage an info@awf.de
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