SITZUNGTERMINSCHWERPUNKT
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11. Dezember 2026
Gründung der Arbeitsgemeinschaft

ArbeitsgemeinschaftIndustrial Engineering

Industrial Engineering als Schlüssel zur Wertschöpfung – mit innovativen Methoden zu perfekt gestalteten Fabrikstrukturen und Produktionsabläufen!
StatusDie Arbeitsgemeinschaft AG 2269 Industrial Engineering wird am 11.12.2026 gegründet
VeranstaltungsortDie Gründungssitzung findet digital statt (08.30 – 12.00 Uhr).
Die Arbeitssitzungen finden deutschlandweit bei den teilnehmenden Unternehmen vor Ort statt (i.d.R. 4 x jährlich).
InhaltDie Herausforderungen im Industrial Engineering:

Komplexere Produkte, anspruchsvolle Kunden und der Ruf nach mehr Wandlungsfähigkeit: Viele Unternehmen stoßen im Industrial Engineering an ihre Kapazitäts- und Kompetenzgrenzen. Die Folge sind Produktivitätsverluste, die ohne Gegenmaßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit ernsthaft gefährden. Gleichzeitig ergeben sich neue Potenziale durch digitale Werkzeuge, Automation und KI. In diesem Umfeld ebnet ein maßgeschneidertes Industrial Engineering den Weg zu neuer Effizienz: Es liefert die Strukturen und die Systematik für ein nachhaltiges Wachstum mit dauerhaften Produktivitätssteigerungen. Wie dies in konkreten Fällen gelingt, ist das übergeordnete und gemeinsame Ziel der neuen Arbeitsgemeinschaft.

 

Mögliche Themen, die u.a. behandelt werden:

Die Welt des Industrial Engineering erfindet sich gerade neu: So stark wie noch nie eröffnen innovative Methoden, digitale Anwendungen und KI ungeahnte Möglichkeiten. In vielen Fabriken fließen bereits riesige Datenmengen zwischen Maschinen und Prozessen – sie bleiben jedoch häufig ungenutzt. Parallel dazu droht durch den bevorstehenden Ruhestand zahlreicher Fachkräfte wertvolles Praxiswissen verloren zu gehen. Der Einsatz intelligenter Systeme kann dieses sichern. Hier kommt zusätzlich der Faktor Mensch ins Spiel: Technologie gelingt nur durch Akzeptanz. Es gilt, die Mitarbeiter aktiv einzubinden. Sie müssen die neuen Tools nicht nur verstehen, sondern auch nutzen wollen – beispielsweise unterstützt durch motivierende Anreizsysteme, die Leistung und Innovation belohnen. Ein moderner Industrial Engineer braucht daher das passende methodische Handwerkszeug ebenso wie die Kompetenz, das Team erfolgreich mitzunehmen.

 

 

Aktuelle Fragen des Industrial Engineers:

  • Was macht ein modernes Industrial Engineering aus und wie lässt es sich am besten organisatorisch im Unternehmen verankern?
  • Mit welchen Methoden lässt sich eine atmende Fabrik bzw. ein flexibles Layout mit schlanken Materialflüssen (auch in taktgebundenen Bereichen) schaffen?
  • Inwiefern kann durch Simultaneous Engineering die spätere Serienfertigung berücksichtigt sowie ein schneller und stabiler Ramp Up erreicht werden?
  • Wie muss die Kapazitätsplanung und Leistungsabstimmung erfolgen, um auch in volatilen Märkten flexibel und handlungsfähig zu bleiben?
  • Wo liegen wirkungsvolle Stellhebel, um die Produktivität zu erhöhen und die Kosten messbar zu senken?
  • Welche Schritte sollten automatisiert oder an einen Dienstleister vergeben werden und wie wird die optimale Leistungstiefe erreicht?
  • Wie lassen sich ungenutzte Prozess- und Maschinendaten systematisch entschlüsseln und für eine zielgerichtete Optimierung nutzen?
  • Welche Ansätze bieten sich für das Management der Variantenvielfalt und zur Komplexitätsbeherrschung/-reduktion an?
  • Mit welchen Strategien kann das wertvolle Praxiswissen ausscheidender Fachkräfte digital gesichert und standardisiert werden?
  • Wie können Arbeitsplätze sowie Arbeitsabläufe möglichst ergonomisch gestaltet werden, um die Gesundheit der Mitarbeiter langfristig zu sichern?
  • Was ist beim Aufbau eines durchgängigen Arbeitsdatenmanagements und dessen Zusammenspiel mit leistungsfähigen Planungswerkzeugen zu beachten?
  • Welche Rolle, welche Aufgaben und welche Bedeutung nimmt die Zeit- und Arbeitswirtschaft in einem modernen Industrial Engineering ein?
  • Mit welchen Kennzahlen lässt sich die Leistung bzw. deren Verbesserung von der Führungsebene bis zum Shopfloor transparent und motivierend messen?
  • Durch welche modernen Anreizsysteme kann die Akzeptanz der Mitarbeiter für digitale Tools und neue Abläufe nachhaltig gesteigert werden?
  • Inwiefern sind innovative Ansätze wie Cost Engineering, Simulation, Digitaler Zwilling, Industrie 4.0 oder Manufacturing X zu integrieren?
  • Was lässt sich die Künstliche Intelligenz sinnvoll in das Industrial Engineering einbinden sowie für die Digitalisierung der Produktion nutzen?
  • Wie sollte die Zusammenarbeit des Industrial Engineering mit anderen Bereichen laufen und wie sieht das optimale Miteinander zwischen Mensch und Technik aus?

Die Themen der einzelnen Arbeitssitzungen legen Sie mit den Kollegen aus den anderen teilnehmenden Firmen in der Gründungssitzung fest!

AG 2269 Industrial Engineering
 

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wunderlich
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wunderlich lehrt und forscht seit Oktober 2010 an der Hochschule Landshut. Dort entwickelt er v.a. Methoden zur wertschöpfungsorientierten Optimierung betrieblicher Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik. Insgesamt beschäftigt er sich seit fast dreißig Jahren intensiv mit modernen Ansätzen zur Optimierung von Produktionssystemen und -prozessen nach technischen, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Er promovierte im Bereich Fertigungsorganisation, ist Partner im EU-Exzellenznetzwerk „Innovative Produktionsmethoden“ und kennt sowohl die Anforderungen des Top-Managements als auch des Shopfloors in unterschiedlichen Branchen. Als interdisziplinärer Prozessoptimierer führt er laufend Projekte in der Fertigungs- und Prozessindustrie durch und verfügt über Operations-Erfahrung bei einer international führenden Top-Management-Beratung (bekannt durch „Fabrik des Jahres“ – Deutschlands ältestem und härtesten Benchmark-Wettbewerb). Für seine Arbeit wurde er bereits im Jahr 2003 mit dem Ludwig-Erhard-Preis ausgezeichnet. Professor Wunderlich leitete bereits verschiedene AWF-Arbeitsgemeinschaften: Industrial Engineering, Produktionscontrolling und ist aktuell Leiter der AG Arbeitsvorbereitung.
PreisTeilnahme konstituierende Sitzung: kostenfrei bei Online-Sitzungen
Teilnahme AG: EUR 2.280,- pro Jahr zzgl. MwSt
(50% Rabatt auf jeden weiteren Teilnehmenden aus demselben Unternehmen des gleichen Standorts.)
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Ihre Anfrage an info@awf.de
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